Green Village

greenVillageBULME

„Da steckt Energie dahinter!“

 

Ein Satz, der bei der Eröffnung des „Green Village“ an der HTBL Bulme in Graz/Gösting oft zu hören war. Ende Juni wurde hier das Ausbildungszentrum für erneuerbare Energien eröffnet. Bei der Errichtung halfen 70 Partnerunternehmen, darunter Lapp Austria, tatkräftig mit.

 

Das Projekt ist dabei überaus ambitioniert, die Auflistung der eingebundenen Technologien und Energieformen lang: Photovoltaik, Solarthermie, Kraft-Wärme-Kopplung, Wärmepumpe, Wind, Deckenheizung/-kühlung, Infrarotheizung, Biomessenergie, Wärme-/Stromspeicher, Elektromobilität sowie Visualisierung, Steuerung und Automation. Schüler aller Ausbildungszweige werden im Green Village ausgebildet – dabei sollen die Schüler für die enorme Wichtigkeit der erneuerbaren Energien sensibilisiert werden. Auf diesem Wege kann die Bewusstseinsbildung und die Begeisterung für grüne Energieformen gezielt gefördert werden.

 

Langfristige Kooperation.

Die Vernetzung mit der Wirtschaft ist eine tragende Säule des Green Village. Da die finanziellen Möglichkeiten für Schulen in der Regel nicht ausreichen, um derartige Projekte zu realisieren, wäre das neue Ausbildungszentrum ohne Unterstützung durch renommierte

Unternehmen nicht möglich gewesen. „Uns geht es nicht um Geschenke, wir wollen vielmehr Partner dieser Unternehmen sein“, erläutert Windisch. Und der gegenteilige Part, nämlich Partner für Schulen und andere Ausbildungseinrichtungen zu sein, ist seit Jahren ein großes Anliegen von Lapp Austria. Das Linzer Unternehmen stellte für das Green Village sämtliche Kabel und Leitungen kostenlos zur Verfügung. „Für uns ist es gar nicht von Interesse, dass hier der Name Lapp auf den Kabeln steht. Viel wichtiger ist, dass Lehrer und Schüler mit Produkten arbeiten können, die sich auf dem neuesten Stand der Technik befinden“, so Dipl.-Ing. Klemens Dolzer MBA, Geschäftsführer von Lapp Austria. „Und für uns als Lehrer ist dies von immenser Wichtigkeit. Es nützt niemandem, wenn wir in unserem Unterricht Technik verwenden, die in der Praxis schon längst überholt ist“, ergänzt Weigend. Für Lapp ist dies Auftrag und Selbstverständnis gleichermaßen: Daher will man es natürlich nicht mit der Lieferung der Kabel für die Erstausstattung des Green Village belassen, sondern Lehrer und Schüler auch in Zukunft mit Produkten und Wissen tatkräftig unterstützen. „Diese Strategie wird sich für alle Beteiligten langfristig auszahlen“, ist sich Dolzer abschließend sicher.